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The "Craven Raven" Haven©
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Das Urheberrecht für alle hier veröffentlichten Texte liegt bei Luis !!!

Hier eine kommentierte Auswahl vertonter Texte:
    Die Auswahl der vertonten Texte ist meist recht beliebig, so daß die Qualität und der Umfang der Texte ziemlich unterschiedlich ist, aber auch die Entstehungsweise ist extrem unterschiedlich: Manchmal hab ich einen Text mit einer Gesangsmelodie im Ohr oder erst entsteht ein Instrumentalarrangement und daraufhin such ich einen Text aus dem bereits vorhandenen Bestand aus oder ich schreibe einfach spontan einen neuen.

    In der Regel denke ich mir die Geschichten für meine Texte zwar aus, aber es soll ja vorkommen, daß eigene Erlebnisse und Personen aus meinem Umfeld - wenn auch nur mit einem Vers - dennoch Erwähnung finden. Und weil sich autobiographische Elemente in meinen Texten finden lassen, aber auch um die sonstigen Hintegründe zu beleuchten, sollen die Texte nicht unkommentiert bleiben.[Luis]

  1. Infected

    I think I came too near
    And now I start to fear
    I'm losing you, my dear
    I hate this atmosphere

         Infected by a kiss
         That now I start to miss
         Infected by a touch
         That now I miss so much

    I think we've gone too far
    And now I cannot part
    From that rhythmic art
    I liked it from the start

  2. Der Blick

    Ein sanfter Blick befiel mein Herz
    Und seitdem fühl ich tiefen Schmerz
    Ich weiß nicht ein, noch weiß ich aus
    Du bist nicht wieder aufgetaucht

         's ist unvorstellbar, doch passiert
         Ich werd von einem Blick regiert
         Ich hab ihn nur kurz registriert
         Er hat sich in mein Herz graviert

    So ging das eine Stunde lang
    Und in mir regte sich der Drang
    Doch blieb ich stumm, auch als Du gingst
    Weil ich halt etwas schüchtern bin

    Dieser Text beruht auf einer Begebenheit, wie sie des öfteren vorkommt: Du siehst jemanden und sie geht Dir nicht mehr aus dem Kopf. In diesem Fall ist es allein der Blick, der haften blieb, denn zu mehr ist es nicht gekommen.

    Ich meine, daß diesem Text keine persönliche Geschichte zugrundeliegt, außer, daß sie typisch für mich ist, weil ich selbst zum einen augenfixiert bin - wenn mir also jemand gefälllt, dann aufgrund ihres Augenspiels und erst im Nachhinein die anderen äußeren Aspekte wie Stimme, Figur usw. maßgeblich werden, wobei weitergehend selbstverständlich der Charakter ausschlaggebend ist. Zum anderen bin ich derart schüchtern, daß ich äußerst selten jemanden anspreche und es folglich meist nur beim Blickkontakt bleibt. Insofern ist das Lied doch noch in gewissermaßen persönlich, nur daß die Begebenheit selbst nicht konkretisierbar ist. [Luis]


  3. La duda siempre arde

         La duda siempre arde
         La duda siempre duele
         La duda nunca tarda
         La duda nunca muere

  4. Better times (für Añita)

    We just discuss
    Blessed our homes
    Home is where the heart is
    But I must live alone

       I cannot fight the feeling
       That something's going wrong
       I cannot fight the anguish
       This isn't going on

           There has been better times
           And better times may come
           But if we doesn't work it out
           At last will win the doubt

    We don't allow eachother
    Any fucking word
    But words are all we're given
    To free from all the hurt

    "Better times" gehört zu den Texten, die während meiner Beziehung mit Añita entstanden sind und die ich ihr natürlich auch allesamt in der vertonten Version widme. Dabei geht es um unsere regelmäßig wiederkehrenden Streitereien, bei denen wir uns oft die Freundschaft gelündigt und geschworen haben, nie wieder miteinander zu reden. Gut, daß wir wieder miteiander geredet haben und sich dadurch immer alles einrenken ließ. [Luis]

  5. Schneckchen (für Añita)

    Du würdest gerne wissen
    Wer ich bin und was ich denk
    Und ob ich Dich vermisse
    Weshalb ich Dir Beachtung schenk

    Und wenn ich ehrlich bin
    Ich weiß nicht was Du meinst
    Nicht was Du von mir willst
    Warum Du plötzlich weinst

    Schneckchen, Du bist langsam
    Schneckchen, kommst Du mit ?
    Wer stehenbleibt lebt einsam
    Wer schleicht ist nicht beliebt

    Schneckchen, geh doch schneller
    Schneckchen, trödel nicht
    Am Horizont wird's heller
    Komm, laß mich nicht im Stich

    Du würdest gerne folgen
    Einmal hin und dann zurück
    Und machst Dir dabei Sorgen
    Bist Du passend dafür geschmückt

    Und wenn ich resümiere
    Ich weiß nicht aus noch ein
    Warum ich Ärger spüre
    Wenn Du urplötzlich weinst

    Auch dies ein Añita-Text: Da sie manchmal ein bißchen begriffstutzig tut, aber auch weil sie mir einfach aufgrund ihrer hohen Absätze nicht immer in einer angemessenen Geschwindigkeit folgen kann, habe ich sie "Schneckchen" getauft. Aufgrund dieser Namensgebung hat sie aus Fimo ein Schneckchen gebastelt, was nun unser beider Baby ist.

    Sie muß natürlich nicht den gesamten Text zutiefst persönlich nehmen, denn über ihre Person hinaus geht es darin auch um solche Menschen, die tatsächlich nicht folgen können und sich dadurch selbst isolieren oder den Anschluß verlieren, was Añita kaum zustossen dürfte, denn sie eigentlich eine "furchtbar" Helle - wenn sie will! [Luis]


  6. Anderorts (für Añita)

    Du bist die Gegenwart
    des Herzens, meines Blutes
    das wallt, wenn Du mir nahst
    und nichts tut mir so gut

    Du bist der Augenblick
    den ich sogleich vermiß
    wenn Du die Tür zuziehst
    dadurch nicht bei mir bist

       Ich schwärm von Dir
       So oft ich kann
       Auch wenn Dich das oft nervt

       Aus gutem Grunde
       Glaube mir
       Denn Dir gehört mein Herz

           Geh nie wieder von mir fort, mein Kind (Marie)
           Geh nie wieder anderorts

    Der bislang letzte Añita-Text vom 10.11.02: Sie wollte, daß ich ich nicht immer nur kritische oder traurige Texte über sie schreibe, sondern auch mal etwas romantisch-schwärmerisches. Nun dies ist - trotz der leicht kritischen Anmerkung, daß sie sich nicht stets von meinen Komplimenten nerven lassen soll - der Prototyp einer Schwärmerei. Der Refrain enstand erst bei der Vertonung am drauffolgenden Tag: Dort ist deswegen vom "Kind" die Rede, weil ich bei "mein Herz" hätte tiefer singen müssen und den Ton dabei nicht traf. [Luis]
    Nachtrag: In Zukunft wird aus "mein Kind" "Marie", weil's besser klingt und für die nötige Abstraktion sorgt.



  7. Das Urheberrecht für alle hier veröffentlichten Texte liegt bei Luis !!!

Marc Almond
Tori Amos
Beautiful South
Björk
Jacques Brel
Depeche Mode
Erasure
Heaven 17
Peter Murphy
Stina Nordenstam
Herman van Veen